Tipps für das perfekte Foto

Es gibt unzählige Materialien, Fachliteratur und Kurse zum Fotografieren und je nach Wunsch und Absicht lassen sich Kunstwerke oder ganz simple Bilder anfertigen. Aber wie gelingt ein wirklich gutes Bild? Was sind die wichtigsten Aspekte in der Summe und worauf sollten Fotografierende immer achten? Hier ein paar kleine Tipps und Tricks für die nächsten Schnappschuss.

Die Kamera

Wer wirklich gut fotografieren will braucht einen entsprechenden Apparat und dabei scheiden leider die allermeisten kleineren Geräte aus, auch ein sehr geringes Gewicht ist in der Regel nicht viel wert. Es sollte ein größerer Fotoapparat seyn, durchaus etwas schwerer und ordentlich ausgestattet, das rechnet sich immer. Dabei sind natürlich die Megapixel wichtig und meistens geben Experten hier den Mindestwert von 24 an, alles darunter würde vor allem bei vergrößerten Bildern zu Qualitätsverlust führen.

Zubehör: Stativ und Objektive

Auch wenn so manche Fachleute meinen, für Stabilität des Fotos brauche es ein Stativ – Luft anhalten reicht auch! Die Zeiten für die Belichtung um die 30 Sekunden aus der Hand sind für jeden machbar und hier lohnt sich im übrigen auch ein Training für die Atmung, speziell für Fotografen. Dazu kommt dann als wichtiges Zubehör das Objektiv und die Auswahl könnte kaum größer ausfallen. Länge und Größe zählen hier sehr wohl, der Preis sollte nicht zu niedrig liegen, weil billige Objektive meistens wenig Leistung zeigen. Es ist außerdem wichtig für die Brennweiten immer ein oder auch zwei Objektive vorrätig zu haben, wobei das dann vom Bereich des Zoomens abhängt.

Fototasche: Empfehlenswert ist das Mitführen von Brennweiten zwischen 14 mm und wenigstens 600 mm beim Zoomen, dazu sollten Festbrennweiten in der Tasche bereitliegen. Es gibt für das Fotografieren schlichtweg endlos viele Motive und wer hier nicht bereit ist ein wenig Ausrüstung mitzunehmen, lässt sich am Ende das perfekte Foto entgehen.

Der Schnappschuss

Manuelles Fotografieren steht an erster Stelle, automatisierte Varianten mit A und P Modus etc. sollte man vermeiden. Einige professionelle Fotokünstler behaupten sogar, mit automatischem Auslöser wäre gute Bilder nicht möglich und auch wenn das sicher nicht für alle Kameras stimmen mag, ist die eigene Erfassung des Motivs und auch das Auslösen selbst immer von Vorteil.

Am Ende bleibt dann nur noch der Hinweis möglichst viele Bilder zu machen. Übung macht den Meister, auch und gerade beim Knipsen. Die Speicherkarte sollte anfangs immer voll seyn mit Entwürfen, es geht beim Erlernen dieser Kunst schließlich um das Motiv und die Auswahl der Perspektiven und die meisten Fotografen lernen vor allem bei sich selbst, was angesichts der vielen möglichen Versuche auch kein Problem ist. Außerdem sind viele Bilder auch eine Art Gewähr, dass schlußendlich mindestens ein hervorragendes dabei ist und die Regel vom häufigen Knipsen bewährt sich stets ganz hervorragend.